Hebrews 3,6-4,16
Hebräer 3:6-4:16
Gründe zum Festhalten
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Published 05/12/2017; Updated 11/12/2017
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NT
Hebräer 3:6-4:16
Christus aber als Sohn über sein eigenes Haus; sein Haus sind wir,
wenn wir die Freimütigkeit und den Ruhm der Hoffnung bis zum Ende fest behalten.
Darum, wie der heilige Geist spricht: «Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht , wie in der Verbitterung am Tage der Versuchung in der Wüste, da mich eure Väter versuchten; sie prüften mich und sahen meine Werke vierzig Jahre lang. Darum ward ich entrüstet über dieses Geschlecht und sprach: Immerdar irren sie mit ihrem Herzen! Sie aber erkannten meine Wege nicht, so daß ich schwur in meinem Zorn: Sie sollen nicht eingehen in meine Ruhe!»
Sehet zu, ihr Brüder, daß nicht jemand von euch e in böses, ungläubiges Herz habe , im Abfall begriffen von dem lebendigen Gott;
sondern ermahnet einander jeden Tag , solange es «heute» heißt,
negativepositive
damit nicht jemand unter euch verstockt werde durch Betrug der Sünde!
actionpurpose
comparison
Denn wir sind Christi Genossen geworden, wenn wir die anfängliche Zuversicht bis ans Ende festbehalten ,
bilateral
indem gesagt wird: «Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht , wie in der Verbitterung.»
Welche wurden denn verbittert, als sie es hörten?
Waren es denn nicht alle, die unter Mose aus Ägypten ausgezogen waren?
questionanswer
Welchen zürnte er aber vierzig Jahre lang?
Waren es nicht die, welche gesündigt hatten, deren Leiber in der Wüste fielen?
Welchen schwur er aber, daß sie nicht in seine Ruhe eingehen sollten,
als nur denen, die ungehorsam gewesen waren?
series
ideaexplanation
Und wir sehen, daß sie nicht eingehen konnten wegen des Unglaubens.
inference
So laßt uns nun fürchten , daß nicht etwa, während doch eine Verheißung zum Eingang in seine Ruhe hinterlassen ist, jemand von euch als zu spät gekommen erscheine!
Denn auch uns ist die gute Botschaft verkündigt worden,
gleichwie jenen;
aber das Wort der Predigt half jenen nicht ,
weil es durch die Hörer nicht mit dem Glauben verbunden wurde.
ground
concessive
Denn wir, die wir gläubig geworden sind , gehen in die Ruhe ein, wie er gesagt hat:
«Daß ich schwur in meinem Zorn, sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen».
actionmanner
Und doch waren die Werke seit Grundlegung der Welt beendigt;
denn er hat irgendwo von dem siebenten Tag also gesprochen: «Und Gott ruhte am siebenten Tag von allen seinen Werken»,
und in dieser Stelle wiederum: «Sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen!»
progression
Da nun noch vorbehalten bleibt, daß etliche in sie eingehen sollen,
und die, welchen zuerst die gute Botschaft verkündigt worden ist, wegen ihres Ungehorsams nicht eingegangen sind,
so bestimmt er wiederum einen Tag, ein «Heute»,
indem er nach so langer Zeit durch David sagt, wie schon angeführt: «Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht!»
Denn hätte Josua sie zur Ruhe gebracht, so würde nicht hernach von einem anderen Tage gesprochen.
Also bleibt dem Volke Gottes noch eine Sabbatruhe vorbehalten ;
denn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch selbst von seinen Werken,
gleichwie Gott von den seinigen.
So wollen wir uns denn befleißigen , in jene Ruhe einzugehen , damit nicht jemand als gleiches Beispiel des Unglaubens zu Fall komme.
Denn das Wort Gottes ist
lebendig und
wirksam und
schärfer als jedes zweischneidige Schwert,
und es dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein,
und ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens;
und keine Kreatur ist vor ihm unsichtbar,
es ist aber alles bloß und aufgedeckt vor den Augen dessen, welchem wir Rechenschaft zu geben haben.
Da wir nun einen großen Hohenpriester haben,
der die Himmel durchschritten hat, Jesus,
den Sohn Gottes,
so lasset uns festhalten an dem Bekenntnis!
Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unsren Schwachheiten,
sondern der i n allem gleich wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde.
So lasset uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade ,
damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!
schl
discourse
Notes
3,7-4,16 Gründe zum Festhalten In 3,6b stellt der Verfasser jetzt eine Frage in den Raum: Wie gehören wir zu Jesus? Wie gehört man zu seinem Haus? à indem wir an der Botschaft festhalten/ in seinem Haus bleiben Zwei Gründe um festzuhalten: 1) Angst vor dem Abfall 3,6-4,13 2) Ein treuer Hohepriester 4,14-16 3,6-4,13 Angst vor dem Abfall - ein Grund festzuhalten V.6 „bis zum Ende standhaft festhalten“ · Die Israeliten hatten die Reise hindurch an ihrem Vertrauen festhalten sollen. Beim Auszug hatten sie alle Glauben, aber nur einen beschränkten – Sie vertrauten darauf, dass Gott sie aus Ägypten herausführen könne, doch ins verheißene Land zu kommen war doch eine andere Angelegenheit. 4.Mo.14,1-32 Israeliten murrten nach dem Auszug · Murren gegen Gott und Mose · Der treue Mose · Gottes Gericht (dürfen nicht ins Land) · V.11-12 Israel verachtet Gott und seine Führung · V.20-23 Strafe für Israel 3,6-14 jeden Tag ermuntern 1. Anfängliche Zuversicht: 2. Festhalten 3,6 bis zum Ende festhalten - die Freimütigkeit und den Ruhm der Hoffnung 3,7-11 verstocket eure Herzen nicht - wie bei den Vätern in der Erbitterung 3,12-13a gebt Acht , kein böses Herz im Abfall zu haben, sondern ermuntert euch jeden Tag 3,13b damit niemand verstockt werde durch den Betrug der Sünde 3,14 wenn wir bis ans Ende festhalten - die anfängliche Zuversicht, sind wir Genossen Christi V.7-19 zeigt, dass obwohl alle Israeliten waren, nicht alle ins verheißene Land kamen! Nicht die Abstammung reicht aus, sondern wer Gott und seinem Apostel, Mose, glaubte. · Glaube ich wirklich an das rettende Evangelium? Wenn nicht, dann entscheide dich jetzt! · Wenn ich mich noch nicht entschieden habe, muss mir bewusst sein, dass Sünde mein Herz vernebelt und mir die Notwendigkeit meiner Bekehrung immer mehr verdeckt. · Woran kann ich erkennen Gläubig zu sein? Indem ich dem Evangelium geglaubt habe (4,2) und jetzt im Moment glaube (3,14). V.13 „Betrug der Sünde“ · Die Israeliten meinten, dass es in Ägypten besser sei (2.Mo.14,11-12). Es war schon in Ägypten ein mangelhafter Glaube! · Während der Reise verfestigt sich der Zweifel · Schlussendlich wollen sie zurück und geben das immer wieder kund 4.Mo.14,2-4 3,15-19 konnten wegen ihrem Unglauben nicht in die Ruhe einziehen An wen wurde diese Warnung gegeben? An das gesamte Volk: V.16 verbittert: alle die aus Ägypten auszogen V.17 zürnte Gott: alle die gesündigt hatten und in der Wüste sterben mussten V.18 durften nicht in die Ruhe eingehen: ungehorsam Der Grund wieso sie also nicht einziehen konnten war ihr Unglaube (3,19). 4,1-3 Wir fürchten uns, ob ihr alle in diese Ruhe kommt. 4,2ab auch wir haben eine Botschaft wie die Juden damals in der Wüste 4,2cd aber die Juden damals nahme es nicht im Glauben auf --> dadurch war es ohne Wirkung 4,3 denn nur die welche gläubig sind gehen in seine Ruhe ein Ruhe "katapou" – zur Ruhe bringen, etw. beenden, od. abschließen, vollends - ruhen 3,11.18;4,5 sie sollen nicht in meine Ruhe eingehen 4,1 verpasst in die Ruhe einzugehen 4,3 wir gehen in die Ruhe ein als die die geglaubt habe 4,8 Josua brachte sie nicht zur Ruhe 4,9 also bleibt noch eine Sabbathruhe dem Volk Gottes übrig 4,10 zur Ruhe gekommen von seinen Werken 4,11 lasst uns eifrig sein in diese Ruhe einzugehen 2.Mo.31,15-17 Sabbat wird durch den 7. Tag der Schöpfung begründet à von seinen Werken ruhen Jes. 58,13-14 Segen für den der den Sabbat hält (keine Werke tun, Fuß zurückhalten) · Sabbathruhe spricht davon, aufzuhören zu arbeiten und fertig zu sein (ähnlich dem "Hinsetzen zur rechten des Thrones") · Oft lesen wir davon das Gott dem Volk/ Land Ruhe verschaffen will (z.B. Jos.21,44…) · Diese Ruhe spricht nicht von "nichts tun" sondern "keiner Arbeit" – nichts was wir nicht gerne tun. Adam hatte im Garten Eden auch eine Aufgabe (1.Mo.2,8) – ihn zu verwalten, beherrschen. In Off.22,3 "sie werden ihm dienen" 22,5 "sie werden herrschen" wird auch in der "RUHE" unsere Aufgabe sein. Ill: Zuhause sein. Nach einem schweren Arbeitstag kommst du nach Hause. Sobald du die Türschwelle überschreitest brichst du im Flur zusammen und bleibst liegen bis zu dem nächsten Morgen. Natürlich nicht. Du tust auch Zuhause verschiedene Dinge, aber du willst dich von der Arbeit erholen – du isst etwas, liest, entspannst. "anapausis" – ausruhen Off.14,11 ohne Ruhe gequält "anapauo" – ausruhen Mt.11,28-29 der Herr Jesus gibt Ruhe "anesis" - Erleichterung 2.Thes.1,7 Ruhe von Verfolgung "Für die Hebräer des Altertums bedeutete in die Ruhe eingehen, unter der Führung von Josua nach Kanaan zu ziehen, dort alle ihre Feinde zu vernichten und sich dann in Fireden in ihrem Gott gegeben Erbe niederzulassen, in einem Land, in dem Milch und Honig fließen." David Gooding "Lass uns weiterreisen und nach oben schauen. Wir werden bald dort sein. So sicher, wie ich diese Zeilen schreibe oder du sie liest. Wir werden bald dort sein. Wir werden vielleicht noch etliche mühselige Schritte gehen müssen, aber ganz sicher werden wir zuletzt dort ankommen. Und je länger und mühsamer der Weg ist, desto süßer wird unsere Ruhe sein." Adoniram Judson Auf dem Grab Augustinus von Hippo stand: "Was beschwert das Herz des Christen? Dass er ein Wanderer ist uns sich nach seiner Heimat sehnt!" 4,4-10 die Ruhe ist noch ausständig 4,4 Dieser Psalm kündigt eine zukünftige Ruhe an, doch war Gott schon in seine Ruhe eingetreten 4,5 trotzdem lesen wir hier von einer zukünftigen Ruhe -->4,6a d.h. es ist noch eine Ruhe ausständig und viele sollen eingehen 4,6b die Juden konnten nich eingehen, weil sie ungehorsam waren obwohl sie die Botschaft hörten 4,7-8 jetzt steht diese Ruhe also noch aus, denn auch die Landeinnahme unter Josua deutete nicht auf diese Ruhe hin. Immerhin schrieb David den Psalm viel später. -->4,9 Also gibt es noch eine Sabbathruhe für das Volk Gottes 4,10 denn wer wirklich in die Ruhe eingegangen ist ruht von seinen Werken wie Gott es tat. V.6-9 es ist eine Ruhe noch in Aussicht! · V.8 David hatte nachdem Josua das Volk nach Kanaan brachte von einer zukünftigen Ruhe gesprochen · V.6 zur Zeit Mose gingen die Israeliten nicht in das Land ein – doch es steht es werden welche eingehen, daher gibt es eine zweite Chance · 1.Pet.1,4-5 "zur Rettung die bereit ist, in der letzten Zeit offenbart zu werden" · Kanaan wurde in zwei Etappen eingenommen: 1. Unter der Führung Josuas hineingingen – genossen die Früchte des Landes mussten aber noch mit den verbleibenden Völkern kämpfen 2. Als sie das Land ganz besaßen und in Frieden lebten Jos.21,43-45 à auch wir genießen jetzt schon einen Vorgeschmack unseres himmlischen Erbes o Israel wollte die 1. Phase nicht durchführen – da sie den Kampf scheuten (obwohl Gott für sie kämpfen wollte und dies durch Josua, Mose und Kaleb bezeugt wurde). Als Folge konnten sie nicht an der 2. Phase teilhaben sondern fielen in der Wüste. · Die Ruhe vom Land Kanaan war nur ein Vorgeschmack für das kommende Reich (Ill: verliebtes Paar kennt nichts schöneres als sich zu haben und miteinander zu sein. Sie sagen: Herr warte doch bitte noch mit deinem Kommen. Das ist sehr verständlich, aber wie viel herrlicher wird es sein als eine solche Beziehung, wenn es heißt wir können uns immer darauf freuen, denn nichts was wir hier erleben, kommt dem gleich was kommen wird.) Wie kann man eifrig sein, um in diese Ruhe einzugehen? (vgl. 2Petr 1, Eph 2,8-10) ● V.10 es geht nicht um Werke (im Sinne von Werksgerechtigkeit) ● V.11 es geht um Gehorsam und Glaube ● V.12-13 es geht um die Wirksamkeit des Wortes Gottes in unserem Leben ● es gibt Widerstände, die am Eingehen in die Ruhe hindern ○ geistl. Kampf ○ ringt danach durch die enge Pforte einzugehen 4,11-13 Befleißigt euch in diese Ruhe einzugehen (4,11) 4,12-13 indem wir uns durch das Wort Gottes prüfen lassen Anw: ist mein Glaube echt? Woran kann ich das erkennen? 1.Joh Brüder lieben, Gott lieben, --> das eigene Handeln prüfen Anw: Man kann Gott nicht täuschen oder an der Nase herumführen! 4,14-16 unser barmherziger Hohepriester - ein weiter Grund zum festhalten Weil wir einen solchen wunderbaren mitleidigen Hohepriester haben wollen wir festhalten 4,14 Jesus ist im Himmel bei dem Vater 4,15 hat Mitleid mit unserer Schwachheit 4,15b kennt die Versuchungen - hat jedoch überwunden ohne Sünde 4,16 hilft uns gnädig, barmherzig und rechtzeitig Anw: Wenn ich Angst habe, unsicher werde komme ich zu Jesus. Anw: Bei Anfechtung komme ich zu Jesus und er hilft mir. V.14-16 Der so aufrüttelnde Abschnitt endet passender Weise, mit einer Ermutigung für uns schwache Christen. Du bist Gläubig, gehört also zum Hause Christi, so darfst du freimütig zu ihm kommen und er wird dir helfen. Diese Kombination aus Einschüchterung und Ermutigung finden wir in fast jedem Abschnitt des Briefs. Hohepriester : 3,1-2"Betrachtet den Apostel und Hohepriester unseres Bekenntnisses JESUS der treu ist" 4,14 "da wir nun einen solchen Hohepriester haben… lasst uns mit Freimütigkeit hinzutreten"
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