Author
mata4him
Lover of God and His Word by His Grace. Blessed with a wife and 4 kids. Living in Vienna, Austria
User since 2017
mata4him's proficiency badges
mata4him's published pages
Gott segne uns, aber nicht als Selbstzweck, sondern damit man dich auf der ganzen Erde erkennt und preist!
Psalm 67
Mitten in eurem Ringen um den schmalen Weg werdet ihr hören: "Gehorsam ist nicht das Wichtigste". Hütet euch vor solcher Verführung!
Matthäus 7:15-23
Möchtest du dein Herz dem Irdischen entreißen? Dann vertraue Gott und investiere in das Himmelreich!
Matthäus 6:19-34
Wir strahlen am hellsten als das Licht der Welt, wenn wir unsere Feinde lieben, wie Christus es uns vorgelebt hat.
Matthäus 5:43-48
Wenn ihr fastet ...
Matthäus 6:16-18
Das neue Leben
5. Mose 22
Jesus selbst ist die beste Veranschaulichung der Seligpreisungen.
Matthäus 5:3-10
Herr, höre mein aufrichtiges Gebet und schütze mich! Du bist mein Teil, jetzt und in Ewigkeit!
Psalm 17
Not > Bitte > Anbetung > Zeugnis > Predigt > Fürbitte
Psalm 9
Warum Gottes Volk trotz seiner eigenen Untreue auf Gottes Gnade hoffen darf ...
Nehemia 9
Gaben fördern Erkenntnis, Erkenntnis fördert Liebe, Liebe bleibt ewig.
1. Korinther 13:8-13
Wie erzieht uns Gott zur Heiligkeit? Indem er unseres Blick auf den gekommenen und wiederkommenden Retter lenkt.
Titus 2:11-14
Rechne mit Not auf dem Weg zur Herrlichkeit!
1. Petrus 4:12-19
Gott redet zu jedem Menschen; wenn er persönlich zu mir redet - was ist meine Antwort?
Psalm 19
Wir werden aufgefordert, uns in der Liebe Gottes zu erhalten. Wie? "Lies die Bibel, bet' jeden Tag!"
Judas 20-21
Lasst uns Sein Erbgut ausleben!
Jakobus 1:26-27
Es gibt guten Grund, sich in Bedrängnissen zu freuen!
Römer 5:1-11
Wie können wir uns in unseren Prüfungen freuen, wenn es uns an Weisheit und Motivation fehlt?
Jakobus 1
How can we rejoice in our trials when we experience doubt and lack of motivation?
James 1
Let us be inspired to please God by living out His DNA!
James 1:26-27
To live is Christ and to die is gain. What a liberating and positive outlook for the Christian devoted to the glory of Christ!
Phil 1,18b-26
We are commanded to keep ourselves in the love of God. How? "Read the Bible, pray every day!"
Jude 20-21
view all (23 total)
Deut 21,15 - 23
5. Mose 21:15-23
Jesus würde für uns zum Fluch
#Gesetz
#Jesus
Published 03/02/2019
Author
Share / Groups / About Author
Notes
Notes
Die folgenden Abschnitte behandeln höchstwahrscheinlich anlassbezogene Gesetzte, d.h. eine Anwendung der Prinzipien der 10 Gebote in speziellen Situation. So gesehen sind es auch Fallbeispiele für die Anwendung dieser Prinzipien in vielen anderen Situationen. Zusammenfassung Wenn jemand eine seiner beiden Frauen bevorzugt, so muss der Erstgeborene das Erstgeburtsrecht erhalten, auch wenn er der Sohn der verschmähten Frau ist. Wenn bei einem Sohn alle Erziehungsmaßnahmen versagen und er nicht gehorcht sondern im Schlemmen und Saufen verharrt, so sollen seine Eltern die Anklage bei den Ältesten der Stadt vorbringen und er soll von allen Stadtbewohnern gesteinigt werden. Wenn an jemandem das Todesurteil vollstreckt wird und sein Leichnam aufgehängt wird, so soll er noch vor Sonnenuntergang begraben werden, damit nicht das Land durch den Verfluchten verunreinigt wird.? ad 1. Das Recht der Söhne Wenn jemand eine seiner beiden Frauen bevorzugt, so muss der Erstgeborene das Erstgeburtsrecht erhalten, auch wenn er der Sohn der verschmähten Frau ist. Es kann sich auf zwei gleichzeitige Frauen beziehen oder aber auf die Ehe mit einer zweiten Frau, nachdem die erste, ungeliebte verstorben ist. Der Erstgeborene hat ein Recht, das ihm der Vater nicht entziehen kann, selbst wenn die zweite Frau seines Vaters versucht, ihn um den Finger zu wickeln. Der Erstgeborene kann sein Recht nur selbst verwirken. Beispiele: Esau hat sein Recht um ein Linsengericht verkauft (Heb 12:16-17). Jakob, Lea und Rahel: Ruben hätte das Erstgeburtsrecht bekommen, obwohl er nicht der Sohn der geliebten Rahel war. Aber er hat es verspielt, weil er "das Bett seines Vaters bestieg" (1Mo 49:3-4). Nun bekam doch Joseph, der Sohn der Geliebten das Erstgeburtsrecht (1Chr 5:1-2). Gerade um dies nicht fälschlich als Präzedenzfall zu nehmen, gibt der Herr dieses Gebot. Anwendung: Das allgemeine dahinterliegende Prinzip ist, dass man nicht die Person ansehen darf und die Gebote Gottes unabhängig von Vorlieben, Sympatien, Antipathien, usw. anwenden muss. Wir gehören zur Gemeinde der Erstgeborenen (Heb 12:23; Jak 1:18). Wir haben das Erstgeburtsrecht in Christus bekommen. Der Vater wird uns dies niemals nehmen, soweit es an ihm liegt. Wir müssen aufpassen, dass wir das Erstgeburtsrecht nicht gering achten, wie es Esau getan hat (Heb 12:16-17). ad 2. Die Pflicht der Söhne Wie wird der Sohn beschrieben? widerspenstig störrisch der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und ihnen auch nicht folgen will, wenn sie ihn züchtigen ein Schlemmer Siehe Spr 23:20 - das Wort זָלַל ( zalal ) heißt verachten, verschwenden. Es geht also um jemanden, der nicht Maß halten kann, im Besonderen beim Essen. Es geht hier um das Gegenteil von Selbstdisziplin, also Maßlosigkeit. Die Menschen arbeiteten früher zu einem Gutteil für ihre tägliches Brot. Jemand der sich dem übermäßigen Fleischgenuss hingab, vergeudete kostbare Ressourcen und war daher eine Schande für seine Eltern (Spr 28:7) ein Säufer - ist maßlos, ähnlich wie oben, aber noch schlimmer wegen der Betrunkenheit Anwendung : Ähnlich wie wir im vorigen Abschnitt die Anwendung gemacht haben, dass wir aufpassen müssen, nicht wie Esau unser geistliches Erstgeburtsrecht zu verschleudern, so sehen wir auch hier: Eltern verstoßen nicht einfach so ihre Kinder, aber es gibt Härtefälle, wo es nötig war. Ebenso verstößt der Herr keines seiner Kinder, aber sie können sich selbst durch Hartnäckigkeit und Widerstand gegen die Erziehung Gottes unter sein Gericht bringen. Wer die Autorität Gottes, des Vaters, hartnäckig ablehnt, erweist sich am Ende nicht als Kind sondern als Feind Gottes. Die Autorität in der Familie ist die Basis einer funktionierenden Autorität in der Gesellschaft. Daher das 5. Gebot. Wer es bricht, indem er die Autorität der Eltern ablehnt, lehnt letztlich die Autorität Gottes ab. Wir wissen nicht, ob dieses Gesetz je exekutiert wurde, denn selbst wenn Eltern unglücklich sind über ihren rebellischen Sohn, so widerstrebt es ihnen doch in der Regel, ihren Sohn töten zu wollen. Wichtig ist, dass es sich nicht nur um eine Sache zwischen Eltern und Sohn handelte, sondern dass es eine Sache zwischen der Gesellschaft und dem Rebellen war. Deshalb wurde er unter Zustimmung der Ältesten - die das sicherlich geprüft haben und nicht leichtfertig zum Tod verurteilt haben - von der ganzen Gemeinschaft gesteinigt. In gewisser Weise schützt dieses Gesetz auch den Sohn, denn es beschränkt das Recht des Vaters. Im römischen Recht z.B., hatte der Vater die absolute Gewalt. Hier aber wird seine Macht eingeschränkt: dadurch, dass von den Eltern die Rede ist, d.h. der Vater kann nicht alleine handeln, die Mutter muss zustimmen. Bei so einer schwerwiegenden Sache ist es von großer Bedeutung, denn es kann schon einmal zum Hass eines Vaters auf seinen Sohn kommen. dadurch, dass die Eltern ihre Anklage bei den Stadtältesten vorbringen mussten und die Steinigung durch die Gemeinschaft geschah. Es gab also noch einmal eine Instanz, die ein evtl. Unrecht verhindern könnte. Das Urteil entspricht dem eines Lästerers (3Mo 24,23), denn die Ablehnung der Autorität der Eltern ist eine indirekte Ablehnung der Autorität Gottes. Siehe auch 2Mo 21:15-17 - Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht oder sie schlägt, soll sterben. Anwendung : Die Autorität in der Familie aufrichten - nicht nach dem Buchstaben des Alten Bundes, aber entsprechend dem dahinterliegenden Prinzip. Das ist heute durch die gesellschaftliche Entwicklung im Westen mehr angefochten als je zuvor. Wir dürfen nicht mit dem Zeitgeist gehen, wenn wir unsere Kinder wirklich lieben. Kinder, lasst euch von euren Eltern erziehen! Ihr ordnet euch damit Gott unter. Es ist zu eurem Besten. Der Zweck: Das Böse aus der Mitte ausrotten, denn es hat die Tendenz, sich auszubreiten, anzustecken, zu verseuchen. Anwendung : persönlich: den Anstoß zum Bösen beseitigen (Mt 18,8-9) Achtung vor der bitteren Wurzel des Unglaubens: Heb 3:12-13; Heb 12:15 Gemeindezucht: 1Kor 5 Dass ganz Israel es hört und sich fürchtet : (Gottes-)Furcht ist ein wichtiger Faktor bei der Einschränkung des Bösen. Anwendung: Röm 13:12-14 - Schlemmereien, Trinkgelage ("Parties"), Unzucht, Ausschweifung, Streit, Neid vs. den Herrn Jesus Christus anziehen und das Fleisch nicht bis zur Erregung von Begierden pflegen Selbstdisziplin (Enthaltsamkeit) ist eine Frucht des Geistes (Gal 5:22), sie ist im geistlichen Kampf unerlässlich (1Kor 9:25-27). ad 3. Umgang mit Gehängten Übergang von 2. zu 3: In V.21 geht es um den abschreckenden Effekt beim Ausrotten des Bösen. Ab V.22 geht es um den Umgang mit einem, der hingerichtet und dann - zur Abschreckung - aufgehängt wurde. "Wie durch Laster und Verbrechen (vgl. Lev 18:24; Lev 18:28-29; Num 35:33-34), so wird auch durch das Zurschaustellen der mit dem Tode bestraften, also vom Fluche Gottes getroffenen Verbrecher das Land verunreinigt, indem dadurch ihre Schandtaten öffentlich zur Schau gestelt wurden. " [Keil, C. F. (1870). Biblischer Commentar über die Bücher Mose’s: Leviticus, Numeri und Deuteronomium. Leipzig: Dörffling und Franke.] Es geht also um eine Begrenzung des Abschreckungseffekts. Die Schuld ist gesühnt. Die Warnung für alle aufgerichtet. Der Verfluchte soll nun begraben werden. Schriftstellen, die die Anwendung des Aufhängens der Hingerichteten bezeugen: 4Mo 25:4 - Die Obersten des Volkes, weil sie Hurerei und Götzendienst betrieben haben Jos 8:29 - König von Ai Jos 10:26-27 - Kanaaniter-Könige 2Sam 4:12 - Die Mörder Ischboschets 2Sam 21:6-9 - Söhne Sauls, weil Saul die Gibeoniter ausrotten wollte Joh 19:31 - Jesu Leichnam wurde vor Sonnenuntergang vom Kreuz genommen. Gal 3:13 Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen (denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«) Anwendung : Christus ist für uns zum Fluch geworden und hat uns vom Fluch losgekauft. Er blieb nicht hängen, sondern wurde ins Grab gelegt und ist wieder auferstanden. Der Fluch ist weggenommen. Wir haben nicht einen Christus, der am Kreuz hängt, sondern der zur Rechten des Vaters sitzt. Wir dürfen uns immer wieder an dieses Wunder unserer Erlösung erinnern und Gott dafür danken. Am Ende wird der Fluch der Rebellen ohne Ende zur Schau gestellt werden: Mar 9:43-44; Off 14:10. Aber dann wird nicht mehr "das Land" verunreinigt, denn es handelt sich um einen eigens für den ewigen Fluch geschaffenen Ort, der getrennt ist vom Ort der ewigen Glückseligkeit. Zusammenfassende NT- Anwendung : Ausgedehntes Zur-Schau-Stellen entweihte das Land; der Leichnam musste am selben Tag vom Holz genommen und begraben werden. Dieses Gesetz in Verbindung mit den beiden vorigen, nämlich dem Erbe des Erstgeborenen (V. 15-17) und dem widerspenstigen, rebellischen Sohn, der hingerichtet wird (V.18-21), spielte sicherlich eine Rolle in den Gedanken des Apostels Paulus. Seine Überlegungen zum Ungehorsam Israels als Gottes Erstgeborenen und der Hinrichtung von Jesus, dem gehorsamen Sohn, an einem Holz, gibt die theologische Verbindung in diesen Gesetzen (Gal 3:10-13). Christus nimmt den Flucht für die verlorene, rebellische Menschheit auf sich. [NIV Biblical Theology Study Bible Notes] Gal 3:10-14 Israel war der Erstgeborene, der den Anspruch auf das Erstgeburtsrecht hatte: 2Mo 4:22; Hos 11:1 Aber Israel verspielte sein Erstgeburtsrecht, weil es das Gesetz nicht hielt und Gott hartnäckig widerstrebte (siehe z.B. Mat 23:32-38) und es wurde daher verworfen - "euer Haus wird euch verwüstet gelassen"). Jesus Christus, der gehorsame Sohn (vgl. Hos 11:1 mit Mt 2:15), der zweite Adam, wurde zum stellvertretenden Fluch. Jeder, der ihm vertraut, bekommt am Segen Abrahams Anteil, denn der Fluch wurde hinweg genommen und verunreinigt nicht mehr das Land. Auf diese Weise brachte Jesus den Segen des Erstgeburtsrechts denen zurück, die ihn ihm sind. (Gal 3:14)
notes
Comments
Disclaimer: The opinions and conclusions expressed on this page are those of the author and may or may not accord with the positions of Biblearc or Bethlehem College & Seminary.